Fachinformation Tierärzte

Nutzen Sie unser umfangreiches Branchenwissen!

Bargeschäfte im tierärztlichen Alltag

im Folgenden ein Artikel aus der Zeitschrift bpt-info, Ausgabe 10/2017, der Sie vielleicht interessieren könnte:

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Sollten Sie hierzu Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne!

 

Änderung der GOT

die Änderung der GOT (Gebührenordnung für Tierärzte) wurde am 26.07.2017 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Damit wird der 1-fache Gebührensatz pauschal um 12% erhöht. In unserer Kanzlei erreichen uns immer wieder Fragen zur Erhöhung der GOT.

Anbei übersenden wir Ihnen den Link zum Tierärzteblog unserer Kollegin Frau Dr. Anne Becher. Vielleicht beantwortet Frau Becher einige Ihrer Fragen…

http://www.tieraerzteberater.de/got/

Ihr Team der griesbauer wolf straubinger gmbh

 

Neue Tarifverträge für tiermedizinische Fachangestellte

Der neue Gehaltstarifvertrag gilt rückwirkend ab 01.04.2017 bis zum 31.12.2019. Die Anpassung der Tarifgehälter wurde in zwei Stufen vereinbart. Die erste Stufe greift rückwirkend zum 01.04.2017, die zweite Stufe ab 01.09.2018.

Die Tarifverträge gelten für das Arbeitsverhältnis zwischen Ihnen und Ihren Angestellten nur dann zwingend, wenn

• Sie als Arbeitgeber Mitglied im bpt sind und die tiermedizinische Fachangestellte zugleich Mitglied im Verband medizinischer Fachberufe e.v. ist.
oder
• im abgeschlossenen Arbeitsvertrag auf die Tarifverträge Bezug genommen wird.

Anbei übermitteln wir Ihnen die zwischenzeitlich veröffentlichten neuen Tarifverträge für tiermedizinische Fachangestellte und Auszubildende.

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Falls Sie Rückfragen zu den neuen Tarifverträgen haben und/oder eine Anpassung bei Ihren Gehältern wünschen, melden Sie sich bitte bei Ihrer zuständigen Lohnsachbearbeiterin. Wir beraten Sie gerne!

 

Wesentliche Änderungen und Schwerpunkte der GoBD

Mit Schreiben vom 14.11.2014 wurden die sogenannten „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“, kurz GoBD, durch das Bundesministerium für Finanzen veröffentlicht.

Die neuen Grundsätze konkretisieren die Ordnungsmäßigkeitsanforderungen der Finanzverwaltung an den Einsatz von IT bei der Buchführung und bei sonstigen Aufzeichnungen.

Zahlreiche Konkretisierungen und Verschärfungen machen Interpretationen, Analysen und Anpassungen bei Ihnen als Buchführungs- bzw. Steuerpflichtigem, bei uns, Ihrem steuerlichen Berater und bei den eingesetzten IT-Systemen notwendig.

Zu nennen sind vor allem die zeitnahe Ordnung von Belegen, die Aufzeichnungen und Buchungen, deren Unveränderbarkeit sowie bestimmte Aspekte der Aufbewahrung. Das ist auch deshalb von besonderer Bedeutung, weil die GoBD neben den buchführungspflichtigen Bilanzierern explizit auch die steuerlichen Aufzeichnungspflichten von Einnahmeüberschussrechnern treffen.

Für die buchungstechnische Erfassung und deren Unveränderbarkeit („Festschreibung“) geben die GoBD erstmals konkrete Fristen vor, die sich am Termin der USt-Voranmeldung orientieren.

Unter bestimmten Umständen wird eine geordnete Ablage von Papierbelegen zwar als Grund(buch)aufzeichnung anerkannt, sofern aber IT zum Einsatz kommt, werden leicht veränderbare Dateiformate wie Word oder Excel ausdrücklich problematisiert und erfordern zumindest weitergehende Maßnahmen und Verfahrensdokumentationen.

Zusätzlich verschärft wird die Wahl der verwendeten IT-Unterstützung dadurch, dass die Finanzverwaltung bei der Aufbewahrung von Belegen und sonstigen aufbewahrungspflichtigen Unterlagen eine Ablage der Dateien nur auf Dateisystem-Ebene und ohne weitere Sicherungsmaßnahmen ebenfalls problematisiert.

Klarstellungen beim Umfang der Aufbewahrungspflichten von Dateien aus sog. „Vorsystemen“ (z.B. Warenwirtschaftssysteme, Materialwirtschaft, Zahlungsverkehrssysteme) – häufig in Verbindung mit dem Grundsatz der Einzelaufzeichnungspflicht – verschärfen diese Anforderungen an den Umfang und die Art der Aufbewahrung ebenfalls.

Die Finanzverwaltung fordert in den GoBD für zahlreiche Bereiche Verfahrensdokumentationen von den Steuerpflichtigen. Dies betrifft vor allem die geordnete und sichere Belegablage. Insbesondere dann, wenn nicht täglich oder nicht kurzfristig gebucht wird, kommt es darauf an, wie die Vollständigkeit, Ordnung und Unveränderbarkeit der Belege gesichert wird und wie sie vor Verlust geschützt werden. Derzeit verfügbare Musterverfahrensdokumentationen sind für einen sinnvollen Einsatz zu umfangreich. Wir erarbeiten derzeit eigene Mustervorlagen!

Ein Teilbereich der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung betrifft die ordnungsgemäße Kassenführung. Insbesondere bei Bargeldbetrieben wie beispielsweise Gastronomie, Einzelhandel, Frisör etc. ist darauf zu achten, spätestens ab dem 01.01.2017 eine GoBD-konforme Registrierkasse im Hinblick auf Speicherung, Auslesbarkeit und Unveränderbarkeit gemäß den Anforderungen des BMF-Schreibens vom 26.11.2010 (BStBl. 2010-I-1342) zu verwenden, da ansonsten Einnahmen-Zuschätzungen im Zuge einer Betriebsprüfung sehr wahrscheinlich sind.

Anstatt einer elektronischen Registrierkasse kann bei Bargeldbetrieben alternativ eine sogenannte offene Ladenkasse geführt werden. Für die ordnungsgemäße Führung einer offenen Ladenkasse ist täglich handschriftlich ein Tageskassenbericht auf der Basis eines Tageskassenanfangs und Tageskassenendbestands zu ermitteln. Die Ermittlung des Geldbestands am Ende des Tages soll im Tagesbericht durch ein sogenanntes Zählprotokoll nachgewiesen werden.

Fazit:

Es ist zu erwarten, dass die Anforderungen der GoBD für die Geschäftsjahre ab 2015 bei zukünftigen Betriebsprüfungen im Fokus stehen werden. Dabei kann auch ein formeller Verstoß gegen die Anforderungen dazu führen, dass eine Buchführung als nicht ordnungsgemäß erachtet wird, was zu einer Hinzuschätzung und damit zu einer erhöhten Steuerlast führen kann.

Weitere Details können Sie dem Flyer entnehmen.

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Gerne beraten wir Sie bei der Überprüfung Ihrer Prozesse und stehen Ihnen für Rückfragen jederzeit zur Verfügung.

 

Letztwillige Verfügungen für die Versorgung von Tieren

vielen alleinstehenden Erblassern liegt die Versorgung Ihrer Tiere sehr am Herzen. Auch bei diesem Problem gibt es – Sie werden es nicht glauben – Steuerfragen zu lösen.

Beiliegend übersenden wir Ihnen einen Artikel zu diesem Thema, den Sie eventuell an Ihre Tierbesitzer weiterleiten können.

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Sollten Sie hierzu Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne!

 

Was Sie über Bewertungsportale im Internet wissen sollten

Im Internet wird tagtäglich vieles bewertet: Produkte, Hotels und auch Tierärzte. Wer überdurchschnittliche Beurteilungen erhält, darf sich eines positiven Werbeeffekts für die Praxis sicher sein. Doch im Falle negativer Bewertungen wächst schnell die Befürchtung, potenzielle oder treue Kunden könnten abgeschreckt werden.

Beiliegend übersenden wir Ihnen einen Artikel unseres Tibernet-Mitglieds Herrn Rechtsanwalt Jürgen Althaus (www.tibernet.de), der Sie vielleicht interessieren könnte.

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Sollten Sie hierzu Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne!

 

Mindestlohn in der Tierarztpraxis

im Folgenden ein Artikel zum Thema „Mindestlohn in der Tierarztpraxis“, welchen unser Tibernet-Mitglied Herr Rechtsanwalt Jürgen Althaus im Rahmen der WDT-News verfasst hat:

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Sollten auch Sie Fragen zu diesem Thema haben, so können Sie sich natürlich jederzeit mit unserer Kanzlei in Verbindung setzen.

 

Kreditbearbeitungsgebühr

Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 28.10.2014 entschieden, dass die Berechnung einer zusätzlichen Kreditbearbeitungsgebühr neben den Zinsen nicht zulässig ist. Hier erhalten Sie das Muster eines Schreibens, mit dem die Rückforderung der Gebühren beantragt werden kann.

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Ratsam ist es, noch vor dem Jahreswechsel (Verjährung) abgeschlossene Kreditverträge dahingehend zu überprüfen und sich mit dem entsprechenden Kreditinstitut in Verbindung zu setzen. Ein Forderungsschreiben genügt nicht, um eine drohende Verjährung zu verhindern.

Hier erhalten Sie einen Link, aus dem Sie weitere Informationen zu diesem Thema entnehmen können. http://www.finanztip.de/kreditgebuehren/

 

Informationen zum neuen Mindestlohn ab 01.01.2015

ab dem 1. 1. 2015 gilt in Deutschland der flächendeckende Mindestlohn in Höhe von 8,50 € brutto pro Stunde. Rechtsgrundlage ist das „Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohn (MiLoG)“. Doch wie so oft wirft ein neues Gesetz mehr Fragen auf als es zunächst beantwortet. Wer ist vom Mindestlohn betroffen? Was gilt für Praktikanten? Was ist bei variabler Vergütung? Was passiert, wenn der Mindestlohn nicht gezahlt wird?

Kerninhalt des Gesetzes

Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf einen Stundenlohn von mindestens 8,50 € brutto. Fraglich ist, was dem Mindestlohn zugerechnet werden kann. Als Faustformel gilt: Vergütungsbestandteile, die die gewöhnliche Arbeitsleistung des Arbeitnehmers vergüten, sind Bestandteil des Mindestlohns. Etwas anderes gilt, wenn mit Zulagen oder Zuschlägen besondere Leistungen des Arbeitnehmers vergütet werden. Diese sind zusätzlich zum Mindestlohn zu bezahlen. Bei Nettolohnvereinbarungen ist sicherzustellen, dass der „hochgerechnete“ Bruttostundenlohn über 8,50 € je Arbeitsstunde liegt.

Ausnahmen vom Mindestlohn werden bei Praktika, ehrenamtlichen Tätigkeiten, hinsichtlich Jugendlichen unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung sowie bei Langzeitarbeitslosen in den ersten sechs Monaten nach der Arbeitslosigkeit, für Auszubildende und solche Arbeitnehmer getroffen, die sich in einer Ausbildungsvorbereitung befinden. Bei freiwilligen Praktika nach Studienabschluss oder der Berufsausbildung ist allerdings von Anfang an Mindestlohn zu bezahlen.

„Minijobber“

Auch Minijobber haben Anspruch auf den Mindestlohn. Da der Arbeitgeber die Abgaben pauschal übernimmt, ist das geringfügige Entgelt durch die zu arbeitenden Stunden zu dividieren und es müssen sich mindestens 8,50 € pro Stunde ergeben. Dadurch ergibt sich zwangsläufig eine maximale Monatsarbeitszeit von rund 52,5 Stunden.

Mindestlohn größer als 8,50 € brutto pro Stunde?

Ein Mindestlohn, der die 8,50-€-Grenze übersteigt, ist denkbar. Im Einzelfall kann aufgrund allgemein verbindlicher Tarifverträge als auch auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes der Mindestlohn höher sein.

Dokumentations- und Nachweispflichten im Rahmen des neuen Mindestlohns

Um die Einhaltung der Mindestlohnvorschriften überprüfbar zu machen, sind in diesem Zusammenhang verschiedene neue Dokumentations- und Nachweispflichten zu beachten, auf die Unternehmen sich rechtzeitig vorbereiten müssen. Zu beachten sind etwa: 

  • §13 MiLoG: Die Haftung des Auftraggebers ist analog § 14 Arbeitnehmer-Entsendegesetz geregelt. Das bedeutet, ein Arbeitgeber, der einen anderen Unternehmer mit der Erbringung von Werk- oder Dienstleistungen beauftragt, haftet dafür, dass dieser Unternehmer oder ein anderer  Nachunternehmer seinen Beschäftigten den Mindestlohn bezahlt. Unternehmen müssen die organisatorischen Vorbereitungen treffen, um bei einer Prüfung durch die Zollbehörden die entsprechenden Nachweise vorlegen zu können. 
  • §17 Abs. 1 MiLoG: Ein Arbeitgeber, der geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer beschäftigt, muss Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit dieser Arbeitnehmer spätestens bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages aufzeichnen und diese Aufzeichnungen mindestens zwei Jahre aufbewahren. Ausgenommen von dieser Regelung sind geringfügig Beschäftigte in Privathaushalten. Anbei erhalten Sie von uns einen Vordruck zur Dokumentation der täglichen Arbeitszeit.

Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen erforderliche Anpassungen aufgrund des MiLoG durch schriftliche Ergänzungen der Arbeitsverträge oder durch neue Arbeitsverträge zu dokumentieren.

Was sind die Folgen des Unterschreitens des Mindestlohns?

  1. Differenzlohnklage und sozialversicherungsrechtliche Folgen

Der „unterbezahlte“ Arbeitnehmer kann die Entgeltdifferenz zwischen Mindestlohn und tatsächlich gezahltem Lohn vor dem Arbeitsgericht einklagen.

Da die Sozialversicherungsträger grundsätzlich von dem Mindestlohn ausgehen, können auch sie Nachforderungen an den Arbeitgeber stellen, sollte dieser den Mindestlohn unterschreiten. Der aus dem Lohn resultierende Beitragsanspruch steht den Sozialversicherungsträgern zu (§ 23 Abs. 1 SGB IV ). Relevant sind zum einen der Gesamtsozialversicherungsbeitrag (§ 28d SGB IV ), zum anderen der (nur vom Arbeitgeber zu entrichtende) Beitrag zur Unfallversicherung (§ 150 SGB VII ). Hier gilt grundsätzlich das Entstehungsprinzip. Die Geltendmachung des Lohnanspruchs durch den Arbeitnehmer oder sogar der Zufluss des Entgelts ist für den Beitragsanspruch irrelevant (§ 22 Abs. 1 Satz 1 SGB IV ).

  1. Auftraggeberhaftung

Die Auftraggeberhaftung (§ 14 AEntG) kommt nun auch mit Blick auf den Mindestlohn nach dem MiLoG zum Tragen (§ 13 MiLoG). Demnach haftet der Auftraggeber im Rahmen eines Werk- oder Dienstvertrags im Ergebnis verschuldensunabhängig wie ein selbstschuldnerischer Bürge dafür, dass auch seine Subunternehmer, derer er sich zur Verrichtung seines Werks bedient, ihren Arbeitnehmern den Mindestlohn zahlen. Zahlt der Subunternehmer also nicht, kann der Auftraggeber in Anspruch genommen werden. Die Geltendmachung der Bürgenhaftung ist unzulässig, wenn der Arbeitnehmer die Interessen des Bürgen gröblich und in besonders schwerer Weise verletzt. Das ist jedenfalls dann der Fall, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart haben, den Bürgschaftsfall herbeizuführen, damit der Arbeitnehmer den Auftraggeber seines Arbeitgebers in Anspruch nehmen kann. Allerdings muss der in Anspruch genommene Auftraggeber die treuewidrige Absprache im Prozess darlegen und beweisen.

  1. Drastische Geldbußen

Schließlich hält das MiLoG hohe Geldbußen bereit. So hat ein Arbeitgeber, der den Mindestlohn unterschreitet oder diesen nicht rechtzeitig zahlt, sowie ein Auftraggeber, der dies weiß oder fahrlässig nicht weiß, mit einer Geldbuße von bis zu 500.000 € zu rechnen (§ 20, § 21 Abs. 1 Nr. 9 und Abs. 2 Nr. 1, § 21 Abs. 3 Satz 1 MiLoG).

Sollten Sie zu den Informationen oder zu sonstigen Themen Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne!

 

Eigene Praxis und Mietimmobilien

im Folgenden ein Artikel aus der Zeitschrift Unternehmen Praxis, Ausgabe 04/2014, der Sie vielleicht interessieren könnte:

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Sollten Sie zur Umsetzung der Informationen oder zu sonstigen Themen Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne!

 

Steuervergünstigungen beim Praxisverkauf oder bei der Praxisabgabe

der Verkauf Ihrer Tierarztpraxis oder eines Anteils Ihrer Praxis ist häufig die letzte Gelegenheit für Sie, noch einmal Geld zu verdienen.

Im Folgenden ein Artikel zur Steuervergünstigungen beim Praxisverkauf oder bei der Praxisabgabe.

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Sollten Sie hierzu Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne!

 

Aufbewahrung und Archivierung von elektronischen Kontoauszügen

Steuerpflichtige mit Gewinneinkünften nutzen verstärkt das Onlinebanking-Verfahren. Kontoauszüge werden daher zunehmend in digitaler Form von den Banken an die Kunden übermittelt. Sofern die elektronische Übermittlung der Kontoauszüge erfolgt, sind diese aufbewahrungspflichtig, da es sich hierbei um originär digitale Dokumente handelt. Der Ausdruck des elektronischen Kontoauszugs und die anschließende Löschung des digitalen Dokuments verstößt gegen die Aufbewahrungspflichten des §§ 146, 147 AO. Der Ausdruck stellt lediglich eine Kopie des elektronischen Kontoauszugs dar und ist beweisrechtlich einem originären Papierkontoauszug nicht gleichgestellt.

Laut dem Bayerischen Landesamt für Steuern ist folgendes zu beachten:

  • In digitaler Form eingegangene, steuerlich relevante Unterlagen sind zwingend in dieser Form – also digital – aufzubewahren.
  • Die archivierten digitalen Daten müssen jederzeit lesbar gemacht werden können.
  • Der archivierte Beleg muss so archiviert werden, dass nachträgliche Manipulationen nicht mehr möglich oder dass Änderungen stets sichtbar sind.

Tipp: Eine Alternative zur digitalen Aufbewahrung der elektronischen Kontoauszüge kann die Vorhaltung des Kontoauszugs beim Kreditinstitut mit jederzeitiger Zugriffsmöglichkeit während der Aufbewahrungsfrist nach § 147 Abs. 3 AO sein.

Sollten Sie zur Umsetzung der Informationen Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne!

 

Aktuelle Änderungen im Bereich Umsatzsteuer und Reisekostenrecht

hiermit erhalten Sie eine Kurzübersicht über ausgewählte Themen zur Neuregelung des Reisekostenrechts ab 01.01.2014 und zu Änderungen im Bereich Umsatzsteuer.

Sollten Sie zur Umsetzung der Informationen oder zu sonstigen Themen Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne!
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Aktuelles zur Befreiung von der gesetzl. Rentenversicherung für angestellte Tierärzte/-innen (Stand: Februar 2013)

Urteile des Bundessozialgerichts haben eine Änderung der Befreiungspraxis durch die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) eingeleitet.

Eine Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht für angestellte Tierärzte/-innen gilt danach nur noch für diejenige Beschäftigung, für die sie konkret erteilt wurde.

Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir dringend,

bei jedem Wechsel des Arbeitgebers oder des Tätigkeitsfeldes beim selben Arbeitgeber seit 01.11.2012 innerhalb von 3 Monaten ab Beginn der neuen Tätigkeit vorsorglich einen neuen Befreiungsantrag bei der Bayerischen Ärzteversorgung einzureichen.

Wie Sie wissen, wirkt bei einem nach Ablauf der 3-Monats-Frist eingehenden Antrag die Befreiung erst ab Antragstellung, für die Zeit davor bestünde dann doppelte Versicherungspflicht zur gesetzlichen Rentenversicherung und zur Bayerischen Ärzteversorgung.

Alte Befreiungen, die sich noch nicht auf ein konkretes Beschäftigungsverhältnis beziehen, sondern nur generell für die Tätigkeit als Tierarzt ausgesprochen wurden, gelten grundsätzlich bis zu einem Beschäftigungswechsel weiter. Voraussetzung ist natürlich, dass eine berufsbezogene Tätigkeit ausgeübt wird. Eine Befreiung ist regelmäßig unproblematisch, wenn es sich um eine typische tierärztliche Tätigkeit handelt.

Für weitere Auskünfte stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Die Gemeinschaftspraxis

unsere Kanzlei war auf dem bpt-Kongress in Mannheim vertreten – zum einen als Aussteller auf der Industrieausstellung, zum anderen war Herr Griesbauer Referent zum Thema „Gründung einer Gemeinschaftspraxis“. In diesem Zusammenhang erhalten Sie anbei den Artikel aus der Zeitschrift VETimpulse, in welchem die Grundzüge zum Thema Gemeinschaftspraxis kurz zusammengefasst wurden.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!
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Rabattfreibetrag

Sie als Tierärztin/Tierarzt haben die Möglichkeit, Ihren Arbeitnehmern Sachbezüge zu gewähren. Diese Sachbezüge sind bis zu einem Höchstbetrag von 1.080 € im Jahr steuerfrei. Dieser Freibetrag wird im deutschen Steuerrecht auch als Rabattfreibetrag bezeichnet.

Als Sachbezug werden dabei die Dienstleistungen und Waren bezeichnet, die der Arbeitgeber nicht pauschal versteuert hat und die nicht überwiegend für den Bedarf seiner Arbeitnehmer erbracht oder hergestellt und vertrieben hat. Dabei berechnet sich der Wert des Sachbezuges aus dem üblichen Verkaufspreis abzüglich eines steuerfreien Rabattes in Höhe von 4 % abzüglich des Entgeltes, welches vom Arbeitnehmer für den Sachbezug geleistet wird.

Voraussetzungen der Anwendung der Belegschaftsrabattregelung sind:

  • Vorteilsgewährung durch den Arbeitgeber in Form von Waren oder Dienstleistungen
  • Waren oder Dienstleistungen müssen vom Arbeitgeber hergestellt oder vertrieben werden
  • Waren bzw. Dienstleistungen dürfen nicht überwiegend für den Arbeitnehmer hergestellt, vertrieben oder erbracht werden.

Übersteigt die Summe der Sachbezüge den Freibetrag, so ist nur der den Freibetrag übersteigende Betrag als geldwerter Vorteil beim Steuerpflichtigen der Einkommensteuer zu unterwerfen. Hintergrund dieser Regelung ist die Tatsache, dass die gewährten Rabatte in direktem Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis des Steuerpflichtigen stehen, somit als Einnahme aus dem Arbeitsverhältnis zu sehen sind und als Einkommen aus nicht selbständiger Arbeit der Einkommensteuer unterliegen.

Beispiel: 

Eine tiermedizinische Fachangestellte erhält verbilligt Medikamente (zum Einkaufspreis) zur Behandlung Ihres Hundes.

Die Medikamente haben einen Verkaufspreis von
(Einkaufspreis 100,00 €)
130,00 €
– Abschlag von 4 % 5,20 €
= berichtiger Abgabepreis 124,80 €
– vom AN gezahlter Preis 100,00 €
= geldwerter Vorteil 24,80 €
./. Rabattfreibetrag 1.080,00 €
= steuerpflichtiger Arbeitslohn 0,00 €

 

Mit dieser Behandlung wäre noch ein Jahresfreibetrag von 1.055,20 € offen (1.080,00 € – 24,80 €).

Sollten Sie zur Umsetzung der Informationen oder zu sonstigen Themen Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne!

 

Zinslose Kredite für hochwassergeschädigte Tierärzte:

Wir informieren Sie über die Möglichkeit eines zinslosen Darlehens der Deutschen Apotheker- und Ärztebank für hochwassergeschädigte Tierärzte.
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Preisgestaltung in der Tierarztpraxis:

In den letzten Wochen wurde vermehrt über die Entwicklungen auf EU Ebene in Bezug auf eine endgültige Abschaffung der GOT diskutiert. Die berufspolitischen Organe versuchen, diesen Bestrebungen entgegenzuwirken. Unserer Meinung nach wird es sehr schwierig werden, die GOT zu erhalten (sofern diese politisch auf EU Ebene nicht mehr gewollt ist). Die größte Gefahr besteht unserer Meinung nach in einem kurzfristigen Abfall des Preisniveaus, so wie es in unseren Nachbarländern nach Abschaffung einer festen Gebührenordnung zu beobachten war. Mittelfristig sollte sich aber das Preisniveau wieder erholen, sobald sich eine Preiskalkulation auf Kostenbasis in den Tierarztpraxen durchgesetzt hat. In dem angehängten Artikel finden Sie schon jetzt einige Gedanken zum Thema „Preisgestaltung in der Tierarztpraxis.

Die Steuerkanzlei griesbauer wolf straubinger gmbh und die dr becher griesbauer gmbh – Unternehmensberatung für Tierärzte verfolgen die Entwicklungen sehr genau und werden Sie bei einem möglichen Wegfall der GOT zeitnah unterstützen.
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